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Interview mit Marc Remus:
Wo und wann wurden Sie geboren? Frankfurt
Wo haben Sie die meiste Zeit Ihres Lebens gelebt? Deutschland und USA
Wie sind Sie zur Kunst gekommen? Durch meine Geburt. Schon in meinen ersten Lebensjahren habe ich begonnen zu malen. Mit 17 Jahren
bin ich auf die „School for Creative and Performing Arts“ in Cincinnati/OH gegangen, die auf die Künste spezialisiert ist. Dort habe ich mich
auf Malerei konzentriert und meinen Abschluss in Kunst gemacht (Certificate of Proficiency in Art). Nach einem einjährigen Studium der
japanischen Künste in Tokyo habe ich am Art Center College of Design in Pasadena/California mein Magisterstudium in Illustrationen begonnen
und es mit summa cum laude abgeschlossen (Bachelor of Illustrations)
Was schätzen Ihre Freunde bei Ihnen am meisten? Meine Vielfältigkeit und Offenheit
Sie hätten drei Wünsche frei, welche wären es? Wunsch 1: Zeitreisen machen zu können, Wunsch 2: 300 Jahre leben zu können, um alle
Sachen malen zu können, die ich im Kopf habe, Wunsch 3: Telepathie beherrschen zu können
Was machen Sie am liebsten, wenn Sie nicht malen? Wenn ich nicht male, dann schreibe ich Kinderbücher, reise in Übersee und treibe Sport
Ihre Lieblingsfarbe? Jede Farbe hat ihre eigene Attraktivität. Es ist nie eine Frage, ob die Farbe schön ist, sondern eine Frage, wie die Farbe
eingesetzt wird. Jede Farbe ist somit meine Lieblingsfarbe
Wo hätten Sie am liebsten Ihr Atelier? Ein Atelier mit Ausblick auf einen See oder Fluss in einem südlichen Land. Das ist der Grund, dass ich jedes Jahr viel Zeit in Florida verbringe.
Mit welchen lebenden oder verstorbenen Künstlern hätten Sie gerne eine Ateliergemeinschaft?
Norman Rockwell, Scott Gustafson,
Kitagawa Utamaro, Louise Nevelson und Rembrandt van Rijn
Hören Sie Musik beim malen, wenn ja, welche? Ja, ich höre Musik. Ich variiere die Musik passend zu den Gemälden. Bei manchen Gemälden
kann ich nur mit Klassik arbeiten, bei anderen nur mit Pop/Rockmusik, bei anderen wiederum nur mit alten Rhythmen von Naturvölkern.
Was halten Sie für Ihre bedeutendste Ausstellung? Jede Ausstellung hat ihren Reiz und ihre Bedeutung. Ich kann keine Ausstellung als die bedeutendste bezeichnen. Im Grunde genommen ist vom Publikum her, das Arbeiten mit großen Firmen wie American Express für mich bedeutsamer. Letztes Kartendesign für American Express ging an 45000 Kunden – mehr als jede Ausstellung an Publikum haben könnte.
Wo würden Sie gerne einmal ausstellen? Ausstellungen sind nicht so wichtig für mich. Jede Ausstellung ist interessant.
Eine Buchveröffentlichung mit meinen Werken als Illustrationen bzw. eine Veröffentlichung meiner Bilderbücher wäre mir wichtiger.
Welche künstlerischen Ziele haben Sie für die nächsten Jahre?
Ich habe im nächsten Jahr drei Ziele vor Augen:
1. Ich arbeite momentan an sieben Serien von Grußkarten, die ich nächstes Jahr in der USA präsentieren werde. Ich habe geplant, eine
Grußkartenfirma aufzubauen
2. Ich arbeite momentan an einem Kinderbuchroman, den ich bis nächstes Jahr fertig gestellt haben will und dann die entsprechenden
Illustrationen schaffen will
3. Ich habe vermehrt vor, in den USA zu arbeiten und dort bei den Kunstmessen mich zu präsentieren.