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Interview mit Georg Eisenmenger:
Wo und wann wurden Sie geboren?
20.Okt.1965 in Bad Godesberg (Bonn)
Wo haben Sie die meiste Zeit Ihres Lebens
gelebt? Die meiste Zeit tatsächlich in Giessen
(8.-21.Lebensjahr) u. Darmstadt (22.-29.Lebensjahr)
Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Das Architekturstudium ist immer auch von einer künstlerischen
Ausbildung begleitet (Zeichnung, Malerei,
Plastik) und die Kunst hat mich auch in meiner professionellen
Karriere dann weiter begleitet. Da mein Architekturtitel in
Ecuador nicht
anerkannt wurde und ich nicht mehr praktizieren konnte, habe
ich mich voll auf die Kunst konzentriert und dort meine räumlichen
Ideen
weiterentwickelt.
Was schätzen Ihre Freunde bei Ihnen
am meisten? Offenheit und Zuverlässigkeit
Sie hätten drei Wünsche frei,
welche wären es? Den Tag auf 38,5 Stunden und
die wöchentliche Arbeitszeit auf 180 Stunden ausdehnen
zu können und damit für alle wesentlichen Dinge
des Lebens Zeit zu finden.
Was machen Sie am liebsten, wenn Sie
nicht malen? An neue Dinge denken, die es noch zu malen
gilt.
Ihre Lieblingsfarbe? terrakotta
Wo hätten Sie am liebsten Ihr Atelier?
An meinem Lebensmittelpunkt.
Mit welchen lebenden oder verstorbenen
Künstlern hätten Sie gerne eine Ateliergemeinschaft?
Max Beckmann und Geena Davis
Hören Sie Musik beim malen, wenn
ja, welche? Ja, ständig, von Blue Note und CTI
bis Compost records, manchmal sogar Deutsche
Grammophon
Was halten Sie für Ihre bedeutendste
Ausstellung? Diejenige, in der es mir gelingen wird,
den Raum tatsächlich zu transformieren
Wo würden Sie gerne einmal ausstellen?
In einem Raum mit sehr ungewöhnlichen Dimensionen,ein
Tunnel beispielsweise oder eine enge Schlucht
Welche künstlerischen Ziele haben
Sie für die nächsten Jahre? In die dritte
Dimension vorzudringen.
Brüssel, 15.10.2004
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