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Interview mit Cora Korte:
Wo und wann wurden Sie geboren?
In Flensburg - 1961.
Wo haben Sie die meiste Zeit Ihres Lebens
gelebt? In meinen Ateliers.
Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Ich wollte schon immer Malerin werden – oder „Topfbauerin”
(das Wort oder den Begriff „Keramikerin” kannte
ich mit 3 Jahren natürlich noch nicht).
Was schätzen Ihre Freunde bei Ihnen
am meisten? Oh – ich finde, das müssen Sie
meine Freunde fragen. Ich denke, ich bin hilfsbereit und zuverlässig
– aber das allein wird es hoffentlich nicht sein.
Sie hätten drei Wünsche frei,
welche wären es? Natürlich Frieden und Gerechtigkeit
für die Menschen dieser Welt. Körperliche und seelische
Gesundheit für alle Menschen. Und nicht zu vergessen:
Kompetente Galeristinnen und Galeristen.
Was machen Sie am liebsten, wenn Sie
nicht malen? Ganz normale Dinge: Zeit mit den Kindern
verbringen, lesen, Freunde treffen, am Strand spazieren gehen,
Ausstellungen anderer Künstler besuchen, kochen, Kino,
Theater, Oper ….. eben ganz normal.
Ihre Lieblingsfarbe? Ich habe
keine Lieblingsfarbe. Es ist mehr eine Frage der „Menge”
und des Umfeldes. „Richtig” eingesetzt kann jede
Farbe sehr schon sein – ja sogar unersetzbar.
Wo hätten Sie am liebsten Ihr Atelier?
Ich habe zwei schöne Ateliers – eines in Kiel,
eines in Berlin – in denen ich mich sehr wohl fühle.
Vielleicht noch der „Blick aufs Wasser“, der fehlt.
Wo auch immer.
Mit welchen lebenden oder verstorbenen Künstlern hätten
Sie gerne eine Ateliergemeinschaft? Eine tatsächliche
Ateliergemeinschaft – mit wem auch immer – ist
für mich undenkbar! Schon die Anwesenheit eines anderen
Menschen während ich arbeite stört mich kolossal.
Hören Sie Musik beim malen, wenn
ja, welche? Ja – ich höre viel Musik wenn
ich arbeite – immer die, die gerade meiner Stimmung
entspricht – also von Klassik bis …
Was halten Sie für Ihre bedeutendste
Ausstellung? Auf meine Arbeit bezogen ist die jeweils
aktuelle Ausstellung die bedeutendste. Ansonsten zeigt sich
die Bedeutung einer Ausstellung daran, wohin sie einen weiter
trägt, was sich aufgrund ihrer neu entwickelt –
Kontakte entstehen – welche Ausstellungen folgen. Insofern
habe ich in meiner Vita kaum unbedeutende Ausstellungen.
Wo würden Sie gerne einmal ausstellen?
Wie wär’s mit dem Albertinum oder dem Moma?
Welche künstlerischen Ziele haben
Sie für die nächsten Jahre? Ich werde meine
Malerei weiterentwickeln, die Arbeit mit den Lichtobjekten
vertiefen und irgendwann auch die plastisch, skulpturenhaften
Ideen umsetzen – vielleicht hätte ich bei den 3
Wünschen an eine Verlängerung des Tages auf 48 Stunden
denken sollen!?
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