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Interview mit Ursel Dörr
:
Wo und wann wurden Sie geboren?
Am 17. März 1944 in Osterode / Ostpreußen
Wo haben Sie die meiste Zeit Ihres Lebens
gelebt? In der wunderschönen Stadt Bad Homburg
Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Meinen Weg zur Kunst möchte ich als Heimkehr bezeichnen.
Zuerst kam die Heimkehr in der äußeren Welt. Ich
malte meine Heimat Ostpreußen, die ich mit 43 Jahren,
nach der Flucht im Alter von 10 Monaten, zum ersten Mal bewusst
erlebte. Dort erwachte der Wunsch, malen zu lernen um diese
verträumten und mystischen Landschaften in Farbe festzuhalten.
Inzwischen bin ich zu meinen inneren Bildern heimgekehrt.
Zu dem, was in meiner Seele verborgen ist und den Weg nach
außen sucht.
Was schätzen Ihre Freunde bei Ihnen
am meisten? Dass ich im Alltäglichen das Wunderbare
sehe.
Sie hätten drei Wünsche frei,
welche wären es?
1. Dass die Menschen die Natur und Mutter Erde mehr schützen
und lieben
2. Dass meine Bilder bei noch mehr Menschen etwas positives
bewegen.
3. Dass die Erde und die Menschheit die Transformation in
die nächste Dimension schaffen.
Was machen Sie am liebsten, wenn Sie
nicht malen? Wandern im Wald, am Meer und in den Bergen.
Mich mit Astrologie und den Geheimnissen des Universums beschäftigen
Ihre Lieblingsfarbe? z. Zt. türkis
(pink)
Wo hätten Sie am liebsten Ihr Atelier?
In alten Gemäuern, wo ich unbeschwert mit Farbe hantieren
kann.
Mit welchen lebenden oder verstorbenen
Künstlern hätten Sie gerne eine Ateliergemeinschaft?
Caspar David Friedrich, Claude Monet, Emil Nolde, Harald Gnade
Hören Sie Musik beim malen, wenn
ja, welche? Beim Malen höre ich immer Musik. Es
ist zarte sphärische Musik in die ich mich fallen lassen
kann. Musik von Robert Coxon, Enya, Deva Premal, Sandelan,
Reiki – Melodien.
Beim Malen ist Musik für mich Meditation, daher kann
ich unendlich oft ein und dasselbe Stück hören.
Was halten Sie für Ihre bedeutendste
Ausstellung? Die jährlichen Ausstellungen bei
uns zu Hause im Garten. Hier ergänzt sich Kunst und Natur.
Wo würden Sie gerne einmal ausstellen?
Überall dort, wo große weiße Wände auf
meine Bilder warten und sie den vielen Betrachtern Freude
bereiten.
Welche künstlerischen Ziele haben
Sie für die nächsten Jahre? Ich möchte
weiterhin meine inneren gefühlten Bilder auf Leinwand
umsetzen. Den Worten Dostojewski entsprechend: „Schönheit
wird die Welt erlösen“.
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